Pistole Parabellum 08

Pistole Parabellum 08

Pistole Parabellum 08 - die Waffe zweier Weltkriege - 

 

 S42 Mauser-Fertigung 1937, nummerngleich, guter Allgemeinzustand mit normalen Gebrauchsspuren, Brünierung O.K. Der Lauf hat scharfe Züge, schießt präzise.

 

Ausführung: Brüniert, Holzgriffschalen mit Fischhaut, Nut für Anschlagschaft vorhanden.

 

Technische Daten:

Militärische Bezeichnung: Pistole 08

Entwicklungsjahr: 1893 bis 1908

Herstellerland: Deutschland

Produktionszeit: 1893 bis 1942

Gesamtlänge: 233 mm

Gewicht: (mit maximaler Ausrüstung): 0,87 kg

Lauflänge: 100 mm

Kaliber: 9 mm Parabellum

Mögliche Magazinfüllungen: 8 Patronen

Effektive Reichweite: 50 m

Mündungsgeschwindigkeit

Projektil (V0): 320 m/s

Anzahl Züge: 6

Drall: rechts

Visier: Kimme und Korn

Verschluss: Kniegelenkverschluss

 

Zur Codierung: S-Codes bezeichnen codierte Informationen auf  Waffen zur Zeit des Nationalsozialismus. In der Zeit vor dem Dritten Reich wurde durch den Hersteller regelmäßig der Unternehmensname (Firma) und der Ort der Fabrikation auf dem Kriegsgerät angegeben.

 

Der Nachteil dieses Verfahrens lag jedoch darin, dass der potentielle Kriegsgegner durch die Erbeutung der Gerätschaften eine genaue Kenntnis vom Herstellungsort erhielt und auf diese Weise Planungen zur Beeinträchtigung dieser Industrieanlagen ergreifen konnte. Daher wurde eine Codierung dieser Herstellerangaben angestrebt.

 

Die Bestimmungen des Friedensvertrags von Versailles beschränkten die deutsche Wiederaufrüstung. Daher wurden ab 1934, während der heimlichen Aufrüstung, die Waffen mit einem S-Code gekennzeichnet. Der S-Code besteht aus dem Buchstaben „S“ sowie einer Nummer, die jeweils einem Rüstungsbetrieb zugeordnet wurde (Produzentennummer, z.B. S/42). Diese S-Codes lassen sich bereits auf die Jahre 1934 bis 1936 zurückführen und wurden auf Parabellum-Pistolen (sog. Pistole 08) und dem Karabiner 98k angebracht. Dabei deutet ein K nach dem S-Code auf das Jahr 1934, ein G auf das Jahr 1935 hin (z. B. S/xxx.K oder S/xxx.G). 1936 wurde diese Form der Jahreskennzeichnung abgeschafft, da fortan das Jahr wieder voll ausgeschrieben und unter dem S-Code angebracht wurde (z. B. S/42 1938 auf einem K98k). Ab 1938 verzichtete man auch auf den Buchstaben „S“ vor der Produzentennummer. Dabei wurden die Zahlen 1 bis 593 den deutschen Rüstungsbetrieben zugeordnet, der 6xx-Bereich den österreichischen und der 9xx-Bereich den polnischen und tschechischen Betrieben nach deren Besetzung.

 

Im Jahre 1940 wurde der S-Code durch ein dreistelliges Buchstabensystem ersetzt, da der Bedarf an Rüstungsmaterial und Produktarten immer größer wurde und der alte S-Code für die Benennung der Produzenten nicht mehr ausreichte.

 

Allgemeines: Die Pistole 08 oder Parabellum-Pistole, auch „Luger“ genannt, ist eine Selbstladepistole. Die 1908 im Deutschen Reich eingeführte Ordonnanzwaffe wurde von dem Österreicher Georg J. Luger (1849–1923) konstruiert.

Die Bezeichnung „Parabellum“ rührt vom lateinischen Ausspruch Si vis pacem, para bellum („Wenn du Frieden willst, bereite den Krieg vor“) und war Warenzeichen und Telegrammadresse der Deutsche Waffen- und Munitionsfabriken AG (DWM) in Berlin.

 

Hauptcharakteristikum der Waffen ist der um 3° unterknickte Kniegelenkverschluss, der beim Schießen nach oben aufknickt, anstatt – wie bei anderen Konstruktionen üblich – geradlinig zurückzulaufen. Daher ist die Pistole 08 sehr schützensicher, weil selbst bei einer massiven Fehlfunktion dem Schützen keine Teile ins Gesicht fliegen können. Der lange, mit engsten Toleranzen geführte Rücklauf von Gabelstück und Verschluss sowie das direkt auf dem Lauf angebrachte Korn gewährleistet eine – gemessen z. B. am Browning-Verschluss – außergewöhnlich hohe Eigenpräzision der Waffe. Allerdings ist der Verschluss schmutzempfindlich und erfordert hohe Herstellungspräzision. Auch die Munition muss auf die Waffe abgestimmt sein.

 

Die P08 war die Standardpistole der deutschen Armee im Ersten und Zweiten Weltkrieg, wurde aber schrittweise ab 1938 durch die modernere, wesentlich preiswertere und materialsparendere Walther P38 ersetzt.

Parabellumpistolen – vor allem in der Version der P 08 – sind heute als Sammlerwaffen hoch begehrt. Auch zum Sportschießen wird die P 08 genutzt. Allerdings müssen die Waffe, das Magazin und die Munition aufeinander abgestimmt sein, damit die P 08 als zuverlässige Sportwaffe eingesetzt werden kann.

 

 

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